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Neue Kraft für jeden Tag – Meditationstexte

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Neue Kraft für jeden Tag
Meditationstexte von Viktoria Hammon

»Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst, in­dem Du Deine Geisteshaltung änderst.« Albert Schweitzer, Deutsch-französischer Arzt und Pazifist

Selbstbestimmt zu leben und so zu handeln, dass wir weder unsere Mitmenschen noch Ereignisse, noch Umstände oder gar das Wetter verantwortlich für Missgeschi­cke machen, ist eine Frage des Bewusstseins. Wir sind immer wieder Anfechtungen ausgesetzt, die uns um unsere gewohnte Gelassenheit bringen. Es kann daher sehr hilfreich sein, eine geistige Begleitung zur Stärkung der Wahrnehmung zu haben.

Aus Konflikte auflösen-Das Prinzip der 5 Fragen

Fang an und richtige dich täglich auf dein geistig seelisches Potenzial aus. 

Unterschrift Viktoria Hammon

 

 

P. S.: Diese positiven Selbstgespräche gibt es von mir gelesen auch als Videos auf YouTube.

Erster Tag: Ich bin verantwortlich

Heute ist der Tag, an dem ich mich bewusst für alles was ich denke, tue oder sage verantwortlich fühle.

Ich bin verantwortlich für die Art und Weise, wie ich auf meine Mitmenschen, auf Si­tuationen im Berufsleben oder in meinen privaten Beziehungen reagiere und ebenso für die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Heute höre ich damit auf, meine Mit­menschen für meine Probleme und Gefühle oder meine Lebensverhältnisse verant­ortlich zu machen.

Ich verzichte auch darauf, andere für eine unangenehme Situation verantwortlich zu machen. Das würde mich von einem selbstbestimmten Leben abhalten und mein Handeln lähmen. Aus meiner Selbstverantwortlichkeit schöpfe ich die Kraft und die Energie zu handeln. Nur so kann ich Situationen verändern, die mir persönlich scha­den. Deshalb verzichte ich auf Rechtfertigungen, Ausflüchte und Alibis, sowie auf endlose Erklärungen oder Beschwerden. Ich erwarte auch von anderen Menschen keine Rechtfertigung mehr. Ich korrigiere meine Fehler oder akzeptiere sie. Ich er­warte nicht mehr von anderen Menschen, dass sie sich verändern oder dass sich die Verhältnisse verbessern, indem sie gerechter oder liebevoller werden.

Ich lebe heute und fühle mich mitverantwortlich für die Welt, in der ich lebe. Ich leis­te meinen mir möglichen Beitrag zu einer Verbesserung der Verhältnisse, und sei er noch so klein.

Zweiter Tag: Ich habe die freie Wahl

Heute ist der Tag, an dem ich mir bewusst mache, dass ich jederzeit ein neues Leben wählen kann.

Ich mache mir bewusst und akzeptiere, dass alles was ich erlebt habe und noch erle­be, die Ergebnisse meiner Entscheidungen sind. Heute ist der Tag, an dem ich aufhö­re, meine Gedanken zu begrenzen und mir meine schier unbegrenzten Wahl-Mög­lichkeiten bewusst mache. Meine Vergangenheit, das Gestern, ist Vergangenheit. Meine Zukunft liegt noch vor mir. Das Jetzt ist die Gelegenheit, das zu verändern, was mir nicht mehr gefällt, oder es zu akzeptieren so wie es jetzt ist. Heute kann ich ei­nen neuen Weg wählen, neue Vorstellungen entwickeln und mir die Lebens-und Ar­beitssituationen erschaffen, die ich mir wünsche. Oder ich wähle die Situation, in der ich jetzt bin, bewusst wieder so aus, wie sie jetzt ist – und stehe mit ganzem Herzen dazu. Ich verzichte darauf, über Situationen, die ich nicht ändern kann, zu klagen oder zu lamentieren, sondern benutze meine Kraft der Wahl. Ich stehe zu dem, was ich tue, denn ich tue immer das, was ich vorher auch gewählt habe.

Ich akzeptiere die Macht der unterbewussten Kräfte und die Macht meines Willens. Je bewusster ich mein Leben wähle, desto eher kann ich Entscheidungen treffen, mit denen ich mich besser fühle. Ich bin eine selbstbestimmte Person.

Dritter Tag: Ich habe Freude an Spiel und Spaß

Heute ist der Tag, an dem ich bewusst mehr Spiel und Spaß erleben will.

Ich mache mir bewusst, dass ich möglichst viele Erfahrungen sammeln und Spaß da­bei haben will. Dafür ist es wichtig, mein jeweiliges „Spiel“ zu lieben. Angetrieben werde ich durch meine Neugier. Den Reiz erlebe ich in einem gewissen Risiko.Ich weiß, dass mir gerade die Ungewissheit die größten Wachstums- und Lernmöglich­keiten bietet. Da ich glücklicherweise keine Maschine oder gar ein Roboter bin, habe ich auch nicht zu funktionieren.

Ich mache mir bewusst, dass beides, Erfolge und Niederlagen Bestandteile meiner Spielfreude sind. Meine Erfolge erlebe ich als eine Bestätigung. Meine Niederlagen sind meine Wachstumschancen; sie sind der Stoff, aus dem meine Lebenserfahrun­gen entstehen.

Heute mache ich mir bei allem was ich tue, bewusst, dass Erfolge und Niederlagen ein Teil des Lebens sind. In jedem Spiel kann ich mich als Gewinner sehen. Ein Verlie­rer bin ich nur, wenn ich aufgebe. Aus dieser Erkenntnis heraus sind meine Handlun­gen leicht und gelöst. Ich lasse dafür auch meine Zaghaftigkeit los, damit meine Energie mehr Raum bekommt.

Heute ist mein Handeln von spielerischer Leichtigkeit und ich mache mir bewusst, dass ich nicht allein bin bei diesem Spiel: Ich befinde mich in Gesellschaft meiner Mit­spieler und lasse mich auf die vereinbarten Spielregeln ein, damit wir immer mehr Spaß und Freude aneinander haben.

Vierter Tag: Ich bin ein Geschöpf des Lebens

Heute ist der Tag, an dem ich bewusst schöpferisch und kreativ bin.

Mein Leben ist die Schöpfung all meiner Gedanken. Ich bin mir bewusst, dass jede Idee, die ich mit Ausdauer verfolge, zur Realität wird: Ich bin das, was ich denke und tue!

Heute verzichte ich auf den Satz „Das kann ich nicht!“ und ersetze ihn durch „Das kann ich und das will ich!“ So erschaffe ich mir eine neue Realität. Ich will mein Leben immer mehr durch positive Aussagen wie „Ich kann das!“, „Ich habe oft gute Ideen!“, „Es fällt leicht!“, „Es macht Spaß!“ „Ich bin gesund und mutig!“ „Ich bin ein Geschöpf meiner Ideen und Gedanken“ in die richtige Richtung lenken.

Heute erinnere ich mich daran, dass meine Kreativität und mein Geist immer leben­dig sind. Ich überprüfe und korrigiere meine Gewohnheiten des Denkens und des Handelns, damit es für mich und andere immer besser wird. Ich mache mir bewusst, dass meine neuen Ideen und Handlungen die Denkgewohnheiten in meiner Umge­bung in Frage stellen oder Widerstand auslösen können. Deshalb begegne ich mei­nen Mitmenschen mit liebevoller Anteilnahme, damit sie mir auch weiterhin vertrau­en.

Ich öffne mich für die Ideen und Vorstellungen anderer Menschen und freue mich über neue Impulse.

Fünfter Tag: Ich nutze die Macht meines Geistes

Heute ist der Tag, an dem ich mir die unendliche Macht meines Geistes bewusst ma­che.

Heute mache ich mir bewusst, dass ich über die Macht meines Geistes immer in dem Maße verfügen kann, wie ich mich mit der Stille meiner Mitte verbinde. Es ist mir möglich, in dieser Stille die trost- und segensreiche Erfahrung zu machen, ein Kind Gottes, des Schöpfers allen Lebens zu sein. In diesem Zustand des Einsseins mit mir selber, kann ich die Befreiung von Angst erfahren. Ich mache mir bewusst, dass ich mich mit jeder Tätigkeit, die ich mit Hingabe tue, innerlich sammeln kann. Immer dann, wenn es mir gelingt meine Energie zu bündeln, habe ich die Stille meiner Mitte gefunden. Ich mache mir bewusst, dass alles zu sein, bedeutet, schon alles zu haben. In der Tiefe meines Selbst finde ich die Aufgaben meines Lebens und die Lösungen für deren Verwirklichung.

Heute ist der Tag, an dem ich Ruhe und Geborgenheit und ein Gefühl des Ganzseins suche. Ich genieße es, die unendliche Kraft des Geistes zu spüren. Ich verzichte dar­auf, mit meinem Leben zu hadern oder aus Angst vor der inneren Stille in den äuße­ren Lärm zu flüchten.

Ich mache mir bewusst, dass ich wahre Geborgenheit nur in mir selber finde. Ich fol­ge meiner Sehnsucht nach innerer Geborgenheit und schöpfe daraus meine tägliche Kraft.

Sechster Tag: Ich tue, was ich tue

Heute ist der Tag, an dem ich jede meiner Handlungen bewusst vollziehe.

Ich tue, was ich tue und nur das, was ich gerade tue. Ich tue es ganz, oder lasse es ganz und verzichte darauf, während ich handle, von besseren oder angenehmeren Dingen zu träumen, weil mein Handeln dann halbherzig wäre. Mein Denken und mein Fühlen, meine ganze Kraft bündle ich in jeder Tat. Ich handle aus Freude und mache mir bewusst, dass meine Taten Folgen haben. Ich weiß auch, dass ich mich nicht nicht entscheiden kann und erspare mir durch sofortiges Handeln Enttäu­schungen, Freudlosigkeit und Kraftverlust. Ich verzichte auch darauf, mit mir oder anderen Menschen zu hadern, wenn ich scheinbar gezwungen werde, be­stimmte Dinge zu tun. Ich tue es, oder ich lasse es.

Heute ist der Tag des Handelns aus ganzem Herzen. Ich mache mir bewusst, dass alle meine Träume, Pläne und Ziele wertlos sind, wenn keine Taten folgen. Ich ent­scheide mich schnell, handle gründlich und ausdauernd. Ich vermeide damit die er­gebnislosen, inneren Selbstgespräche und innere Unruhe.

Ich mache mir bewusst, dass ich heute nicht alles erledigen kann. Deshalb tue ich das, was ich tue mit ganzem Herzen und erspare mir damit Selbstvorwürfe. Am Ende des Tages kann ich mich auf ein Gefühl von Selbstvertrauen, Klarheit und Dankbarkeit freuen.

Siebter Tag: Ich bin ein Kind der Liebe

Heute ist der Tag, an dem ich mir bewusst mache, dass ich ein Kind der Liebe bin. Heute mache ich mir bewusst, dass ich im Universum einzigartig bin. Es gibt nieman­den, der mir gleich ist und es wird auch in Zukunft niemanden geben. Die Natur hat mir eine einzigartige Bedeutung im ganzen Universum geschenkt und mich mit wich­tigen Fähigkeiten versehen.

Ich brauche dieses Geschenk nur anzunehmen und zu nutzen und es wird zum Nut­zen aller sein. Die Natur ist ebenso wenig perfekt oder vollendet wie ich selber, son­dern auf einer endlosen Reise des Lernens. Ich respektiere mich und nehme mich an, mit allen Stärken und Schwächen. Ich verzichte auch darauf, mich selber zum Gegner zu machen, denn auch ich bin eine ganzheitliche Person mit hellen und dunklen Sei­ten. Auf diese Weise kann ich weiter lernen und meine geistigen Kräfte entfalten.

Ich begegne mir und anderen Menschen mit Verständnis und Liebe, denn ich kann nur das ernten, was ich vorher auch ausgesät habe. Alles was mir in meinem Leben widerfahren ist, nehme ich dankbar an und beginne, bewusst zu geben, andere zu unterstützen und zu fördern. Aufgetretene Konflikte betrachte ich erst dann als ge­löst, wenn alle Beteiligten auch Gewinner sind. So nutze ich meine ganze Energie, um die Liebe in all’ meinen Beziehungen zu vermehren.

Copyright Viktoria Hammon

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Ein persönliches Bekenntnis

Mit Anfang 40 traf ich diese wichtige Entscheidung – voller emotionaler Inbrunst – die über die Jahre und ganz besonders heute, ihre ganze Bedeutung entfaltet: Damals wie heute hat diese Entscheidung eine besondere Kraft: Sie trägt mich über Hindernisse hinweg zu mutigen Entscheidungen, über neue Hindernisse zu tapferen Entscheidungen über neue Hindernisse … bis heute.

Was steckte dahinter?

  1. Freiheitsliebe. Ich hatte noch einen Plan nach der 10 jährigen Familienphase. Es sollte weiter gehen, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Und ich hatte das unerschütterliche Bedürfnis, anderen mit meinem Wissen, meinen Einblicken, das Leben leichter zu machen. Wie schon in jungen Jahre als beratende Diätassistentin. Beraten musste ich (aus irgendeinem Grund) nicht lernen, das konnte ich einfach (wie mir erst sehr viel später bewusst wurde).
  2. War ich ein Naturtalent? Ausreichend fachliches Wissen gepaart mit diesem tiefen Bedürfnis, anderen das Leben in schwierigen Situationen zu erleichtern. Denn chronische Erkrankungen, die einer lebenslangen Diät bedürfen, bedeuten für die Betroffenen eine herzzerreißende Einschränkung des bisherigen Lebens.
    Ich wollte, dass die Menschen es hinkriegen. Dafür wollte ich ihre Vorlieben berücksichtigen, sie sollten nicht auf alles verzichten müssen, wollte ihnen das Gefühl geben, dass es einen guten Weg gibt … Ob es mir gelungen ist, kann ich nur hoffen. Aber diese Diätberatungen sind mir teilweise noch heute im Gedächtnis – sie waren trotz aller Schwere in besonderer Weise leicht.
  3. Damals wie heute ist mir wichtig, diesen einen Punkt zu erwischen, um den sich alles dreht. Nicht einer Methode, einer Verordnung treu zu sein, sondern dem Menschen. Heute ist etwas Essenzielles hinzu gekommen – neben all den wertvollen Zusatzausbildungen – eine große Portion Lebenserfahrung.
    Weil ich schon lange lebe, an Hindernissen nicht zerbrochen bin, Risiken eingegangen bin, die auch hätten schief gehen können, bereit war Tabus zu brechen, mein Leben gelebt habe und unerschrocken das Pensionsalter überschreite und gar nicht daran denke, aufzuhören zu arbeiten... weil es einfach soviel mehr Freude macht und ein Mehr an Leben bedeutet:

Ein persönliches Bekenntnis 2

 

Es kann nur besser werden!

Ihre

Ein persönliches Bekenntnis 3

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Mit der Macht der Kreativität durch die Krise

Es geht Ihnen wahrscheinlich genauso wie anderen auch: In krisenhaften Zeiten versucht man zu verstehen, was gerade läuft und möchte verhindern, dass das eigene Leben aus den Fugen gerät. Dennoch: Die „guten alten Ängste“ möchte man nicht wahrhaben und schiebt notwendige Entscheidungen mit schlechtem Gewissen vor sich her. Bis es nicht mehr weiter geht …

Krisenhafte Zeiten gehen an die Schmerzgrenze

In krisenhaften Zeiten werden Überzeugungen und Gewohnheiten arg auf die Probe gestellt. Da gibt es viel zu lernen, umzulernen oder zu verändern. Gegenwärtig geht es z.B. darum, die zunehmende Komplexität zu meistern. Was  uns gewaltig an unsere Grenzen bringt.

Für unsere linearen Denkgewohnheiten ist das eine wahrhaft geistig-mentale Herausforderung, um die wir aber nicht herumkommen.

Denn was erleben wir momentan? Jeder Aktion folgt in ungewohnter Schnelle eine komplexe Reaktion … und das auch noch mit zunehmender Geschwindigkeit. Das irritiert nicht nur uns mit einem relativ überschaubaren Alltag, sondern bis in die höchsten politischen und wirtschaftlichen Kreise hinein.

Was sind die Merkmale?

Lösungen lassen auf sich warten … es wird sich herausgeredet, wo es nur geht, nur um keine Schwäche zu zeigen … es werden rastlose Erklärungen abgegeben, die auch nicht weiter führen … Menschen verharren in endlosen Rechtfertigungsschleifen … Schuldige werden überall ausfindig gemacht … nur nicht bei sich selber!

Machen wir uns bewusst, all das bedeutet hochgradigen emotionalen Stress, der tief ins Nervensystem eindringt und die Macht der Kreativität blockiert.

Was ist da los?

Wir hängen fest im Ursache-Wirkungsprinzip und altgedienten Bewältigungs- und Lösungsstrategien. Das ist wenig produktiv. Wenn auch Sie sich immer öfter fragen, was Sie wohl falsch machen oder was Sie noch optimieren müssten, liegt das daran. Noch eine Fortbildung, noch eine Methode …

Nehmen Sie sich lieber Zeit zum Nachdenken, um sich kreativ und klug an die neuen Herausforderungen anzupassen.

Je klarer das gesehen wird, desto besser für alle

Keine Lösung zu finden, sich hilflos und dumm zu fühlen, ist eine enorme Stressquelle, die irgendwann nicht mehr kompensiert wird. Die gute Nachricht ist – in Krisenzeiten bekommen innovativ und kreativ denkende Menschen die Chance ihres Lebens. Auf eine Art sind sie vorbereitet, denn diese Zeitenwende liegt ja schon lange in der Luft … und es sind längst nicht mehr nur die „Eso-Spinner“, die diese Wahrnehmung haben.

„Die Finanzkrise ist nur ein oberflächliches Symptom für einen viel tiefer greifenden Transformationsprozess von Wirtschaft und Gesellschaft. Herkömmliche Denkweisen und Methoden sind jetzt völlig untauglich, um die Komplexitätsgesellschaft in dieser neuen Welt zu managen.“ Edmund Malik, Unternehmensberater und Bergsteiger

Das wird uns noch richtig herausfordern, denn dieser transformatorische Prozess lässt sich nicht mehr stoppen und nur gemeinschaftlich mit der Kraft der Kreativität bewältigen.

Kreativität ist ein wahrer Retter in der Krise

Könnte sie jedenfalls sein, wenn der Stress nicht wäre! Stress blockiert die Suche nach kreativen Lösungen und abgespaltene, längst vergessen geglaubte Ängste drängen sich wieder in den Vordergrund. Wer jetzt den Mut hat, alte Gewohnheiten ohne Vorbehalte auf den Prüfstand zu stellen, hat schon gewonnen.

Um mit Dieter Broers zu sprechen, ist Kreativität allgemein die Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu kreieren.

Genau hier liegt die Lösung: Gerade in Krisenzeiten führt uns die Macht der Kreativität zu tragfähigen Ergebnissen.

Wie macht man das?

Jede unserer Erfahrungen ist im Nervensystem mehrdimensional verankert. Auch Glaubenssätze, Gewohnheiten und Überzeugungen. Um leistungsfähig und gesund zu bleiben, braucht jeder in regelmäßigen Abständen eine innere Reinigung von dem, was sich überholt hat oder unnütz geworden ist.

Auch Ängste und Selbstzweifel sind, aufgrund der hohen Komplexität unseres Gehirns, holografisch verankert. Die Kunst besteht darin, sie auch wieder holografisch aufzulösen. Eine Art das zu tun, habe ich in einem früheren Artikel bereits beschrieben.

Die Kraft der Kreativität ist die Freiheit im Kopf

Kreativität bringt Licht in Ihr Leben. Glauben Sie bei allen Problemen an die beste aller Lösungen, denn es geht um Ihre persönliche Meisterschaft. Werden Sie persönlich innovativ und kreativ und glauben Sie daran, dass Krisen Ihr Leben größer machen.

Welche Grundsätze lenken diese Schritte?

  1. Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen, wir brauchen einander zum (Über)Leben.
  2. Jeder hat den inneren Impuls, einen Beitrag zum Gelingen des Ganzen beizutragen.
  3. Erst im gemeinschaftlichen Tun kann sich Größeres entwickeln.
  4. Im gemeinsamen Tun und Wollen findet echte Begegnungen statt.
  5. Jeder ist für seine Gedanken und die Ergebnisse seines Tuns verantwortlich.

Glauben Sie an sich selber und vertrauen Sie vor allem sich selbst. Wenn Sie Ihr Nervensystem regelmäßig von Ängsten und Selbstzweifeln befreien, kann das auch gelingen.

Ich wünsche Ihnen ein mutiges, starkes Herz inmitten der kaum noch zu überblickenden Krisenbotschaften.

… es kann nur besser werden!

Ihre

Mit der Macht der Kreativität durch die Krise 4

P.S.: “Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt, seine Kraft zu verzehnfachen.“ Gustave Le Bon