Konflikte an der Wurzel packen – Im Einklang sein mit sich und anderen

Fühlen Sie sich auch manchmal von Schlagworten erschlagen? Von Umbruchzeiten … Zukunftsängsten … Veränderung … Unsicherheit … Digitalisierung? Was bedeuten sie für den Alltag? Augen zu und durch, oder einmal innehalten und nachdenken? Doch woher die Zeit nehmen? So geht es wahrscheinlich den meisten von uns. Kein Wunder, dass es von zwischenmenschlichen Konflikten nur so wimmelt.

Ein Konflikt entzweit

Aber warum geraten wir oft gerade mit denjenigen in Konflikte, die für uns wichtig und wertvoll sind? Vielleicht hilft ein anderer Blick weiter: Konflikte sind kein Naturereignis, auch wenn sich das manchmal so anfühlt. Erst wenn sie lange verdrängt werden, können sie schon aus nichtigem Anlass zu einer Welle werden. Dann wären sie in der Tat ein Naturereignis; aber eins das wir in Hand hätten.

Konflikte haben mit ineinander verschränkten Leben zu tun. Ganz gleich, ob am Arbeitsplatz oder in der Familie. Manchmal sind wir voneinander abhängig, dann betrifft uns das, was andere tun oder lassen, unmittelbar. Konflikte beruhen aber auch auf verleugneten Bedürfnissen. Dann ist es kein weiter Weg mehr, ausgenutzt oder übersehen zu werden. Dafür anderen Vorwürfe zu machen, bringt uns nicht weiter, denn für die Erfüllung unserer Bedürfnisse haben wir selber Sorge zu tragen.

Was aber hält unsere persönliche Welt, und die unserer Familie, zusammen? Es ist das zutiefst in uns angelegtes Bedürfnis, uns mit anderen Menschen verbunden zu fühlen und uns gegenseitig zu stärken. Aber genau das fehlt bei schwelenden Konflikten.

Jeder ungelöste Konflikt hat eine entzweiende Macht: Entweder er trennt uns von uns selber oder von unseren Mitmenschen.

Wo ist der Ausweg?

Miteinander zu kooperieren, anstatt zu konkurrieren. Es war um die Jahrhundertwende, als mir ein eher unscheinbares Buch mit nur 132 Seiten von dem mir damals noch unbekannten Gehirnforscher Gerald Hüther in die Hand fiel: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. Die Hauptbotschaft, dass die so wichtige Steuerungszentrale, unser Gehirn, ein Beziehungs- und kein Denkorgan ist, hat mir die Augen für völlig neue Möglichkeiten geöffnet.

Der tiefe Blick in unser Gehirn zeigt noch viel mehr, auch dass wir unsere Mitmenschen für unsere Weiterentwicklung brauchen. Wir müssen kooperieren, wenn wir etwas Großes auf die Beine stellen wollen. Wir sind nicht allein – und gewinnen nicht allein.

Wir brauchen die richtigen Fragen

Fragen, die wir zum Beispiel an uns selber stellen: Warum habe ich Angst vor Veränderungen? Was befürchte ich, wenn sich die äußeren Entwicklungen weiterhin überschlagen? Was will ich lieber, als mich mit meinem Partner zu streiten? Vor allem – Wie finde ich die richtige Lösung? Unser Gehirn will wissen, was zu tun ist und nicht nur bedeutungsvoll nicken.

Unser größtes Problem sind schwelende Konflikte

Und zwar weltweit. Auf nahezu allen Ebenen des Menschseins. Kaum hat man die Zeitungen aufgeschlagen oder Nachrichten gehört, fliegen sie einem schon um die Ohren. Und nicht nur einem selber, sondern auch unserem Nachbarn, unserem Partner, unseren Kollegen. Selbst unsere Kinder sind davon betroffen. Die negativen Auswirkungen kann sich jeder selber ausmalen, denn der kleinste gemeinsame Nenner aller schwelenden Konflikte ist eine anhaltende Ausschüttung von Stresshormonen. Eine Welt im Stress? Ein Leben im Dauerstress? Das geht nur kurzfristig gut. Und dann auch nur, wenn es darum geht, sich möglichst schnell in Sicherheit zu bringen.

Um den inneren und äußeren Frieden zu erhalten, gibt es einen Weg: Konflikte müssen aufgelöst werden, sobald sie auftreten. 

Konflikte sind keine finalen Sackgassen

Die meisten Menschen wünschen sich harmonische und friedliche Beziehungen. Sie sind auch bereit, alles dafür zu tun, damit es so bleibt. Wir brauchen einander, nicht nur um zu überleben, sondern auch um glücklich, zufrieden und erfüllt zu sein.

Warum geht es dann trotzdem oft schief? Weil wir nicht ehrlich sind. Wir verleugnen wichtige Bedürfnisse, um zu gefallen. Wir verdrängen wichtige Gefühle, um nicht aufzufallen. Wir vergessen liebevoll zu sein, obwohl es um die uns liebsten Menschen geht.

In dieser Situation ist ein Konfliktparadox zu beobachten: Anstatt einen Konflikt direkt anzusprechen, wird er in einer unterbewussten Gemengelage aus verleugneten Ängsten und diffusen Widerständen mit sich herum getragen. Wenn Konflikte aber übergangen oder verdrängt werden, führen sie ein Eigenleben und werden unkontrollierbar.

Die Konfliktanfälligkeit einer Beziehung steigt mit dem Grad der emotionalen Abhängigkeit.

Machen Sie eine Kehrtwendung

Jeder Konflikt ist dynamisch aufgeladen. Das hat mit alten Erfahrungen zu tun, die nicht verarbeitet wurden. Auch verdrängte Gefühle spielen eine große Rolle. Nahe liegend wäre es, sich zurückzuziehen und auf weiteren Schlagabtausch zu verzichten. Die Kunst besteht schlussendlich darin, der Sackgasse aus Rechthaberei und Opferhaltung möglichst schnell den Rücken zuzukehren. Dafür braucht man die Bereitschaft, sich auch in einer hitzigen Situation runter zu dimmen. Die gute Beziehung sollte immer an erster Stelle stehen und nicht „das gute Recht“.

Hier ein paar sehr wirksame Vorschläge, die Sie sofort ausprobieren können:

  1. Machen Sie bewusste, tiefe Atemzüge durch die Nase. Bis in die Lungenspitzen hinein. Ihr Gehirn bekommt wieder Sauerstoff.
  2. Wenn Sie immer noch aufgebracht sind, gehen Sie für einen Augenblick an die frische Luft. Bewegung baut Stress ab.
  3. Vertagen Sie das Gespräch, bevor Sie Porzellan zerschlagen.

Konflikte haben keine Kündigungsfrist – sie müssen aufgelöst werden

Glauben Sie mir … um Ihre Konflikte dauerhaft aufzulösen, ist es wie mit den meisten Dingen im Leben:

  1. Es ist eine Fähigkeit, die Sie lernen können.
  2. Es gibt Glaubenssätze, die Sie wieder verlernen müssen.
  3. Sie brauchen ein gut entwickeltes Durchhaltevermögen.

Konflikte werden aber leider von vielen Menschen nur oberflächlich bewältigt. Auch der Versuch, sich mehr schlecht als recht mit ihnen zu arrangieren, führt nicht zum Ziel. Sie müssen schon einen Schritt weiter gehen: Konflikte an der Wurzel packen … sonst kommen sie immer wieder. Was Sie dafür brauchen, ist eine unbändige Sehnsucht, in Frieden und Harmonie leben zu wollen.

Sie brauchen diese Energie einer unbändigen Sehnsucht, denn ohne Umkehr wird es ab einem bestimmten Punkt immer schlimmer: Jeder Konflikt hat seinen “Point of no Return”. Haben Sie den erreicht, werden Sie auch weiterhin zwar das Gute wollen und gleichzeitig am Schädlichen festhalten.

Die gute Nachricht: Sie brauchen keinen Paartherapeuten, sondern eine Gebrauchsanweisung und eine große Portion guten Willen. Nicht irgendeine, sondern eine, mit der Sie die Programme Ihrer negativen Erfahrungen und verdrängten Gefühle aufspüren und auflösen können.

Sind Sie bereit für eine mentale Energiewende?

Erkennen Sie sich wieder in diesen negativen mentalen Mustern?

  1. Ich beharre auf meinen Forderungen, weil ich glaube im Recht zu sein.
  2. Ich erkläre meinen Verhandlungspartner zum Gegner und spiele mit Drohungen, Liebesentzug, Wutausbrüchen.
  3. Ich bringe deutliche Konsequenzen ins Spiel.
  4. Worst Case: Offener Machtkampf mit der Lust, dem Partner zu schaden.
  5. Chronifizierung: Der Konflikt wird zum Lebensmittelpunkt, eine Lösung ist nicht mehr gewünscht.

Das 5-Fragen-Modell für mehr Harmonie und Frieden in Beziehungen

Wollen Sie, dass es Ihnen mit Ihrem Partner, Ihren Kindern, Ihren Kollegen oder Mitarbeitern besser geht? Dann nehmen Sie eine echte Frage-Haltung ein. Sie zeigen damit ein ernsthaftes Interesse an einer guten Lösung: Sie wollen mehr erfahren, etwas besser verstehen und sind auch bereit zu neuen Überlegungen.

Das 5-Fragen-Modell packt Konflikte an der Wurzel. 

Die erste Frage spürt die alten Erfahrungen auf, die eine neue Entscheidung blockieren. Mit der zweiten Fragen vertreiben Sie, sanft und liebevoll, Ihre Angst vor verdrängten Gefühlen. Vertrauen Sie dabei auf Ihr Unterbewusstsein, es wird Sie führen und leiten. Die dritte Frage fordert Sie nun heraus. Jetzt geht es darum, sich anders zu verhalten als bisher. Das braucht vielleicht etwas Mut und noch mehr Fantasie. Lohnt sich aber. Die vierte Frage erinnert Sie daran, dass Sie nicht allein sind auf der Welt. Überlegen Sie mal, wer Ihre Verbündeten sein könnten. Die fünfte Frage stellt den Konflikt in einen größeren Sinn-Zusammenhang: Raus aus dem Klein-Klein mit der Frage, worum es denn wirklich geht. Die Antworten werden Sie erstaunen.

Es geht um Das Prinzip der 5 Fragen, das Sie liebevoll und sicher auf den Weg zu mehr Frieden und Harmonie in Ihren Beziehungen führt. Sie können sofort beginnen, ohne lästige Theorie …

Es kann nur besser werden …

 

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