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Ein persönliches Bekenntnis

Allen Hindernissen zum Trotz: “Mir sagt niemand, wann ich aufhören soll berufstätig zu sein! Mir nicht nicht! Wirklich niemand!”

Mit Anfang 40 traf ich diese wichtige Entscheidung – voller emotionaler Inbrunst – die über die Jahre und ganz besonders heute, ihre ganze Bedeutung entfaltet: Damals wie heute hat diese Entscheidung eine besondere Kraft: Sie trägt mich über Hindernisse hinweg zu mutigen Entscheidungen, über neue Hindernisse zu tapferen Entscheidungen über neue Hindernisse … bis heute.

Was steckte dahinter?

  1. Freiheitsliebe. Ich hatte noch einen Plan nach der 10 jährigen Familienphase. Es sollte weiter gehen, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Und ich hatte das unerschütterliche Bedürfnis, anderen mit meinem Wissen, meinen Einblicken, das Leben leichter zu machen. Wie schon in jungen Jahre als beratende Diätassistentin. Beraten musste ich (aus irgendeinem Grund) nicht lernen, das konnte ich einfach (wie mir erst sehr viel später bewusst wurde).
  2. War ich ein Naturtalent? Ausreichend fachliches Wissen gepaart mit diesem tiefen Bedürfnis, anderen das Leben in schwierigen Situationen zu erleichtern. Denn chronische Erkrankungen, die einer lebenslangen Diät bedürfen, bedeuten für die Betroffenen eine herzzerreißende Einschränkung des bisherigen Lebens.
    Ich wollte, dass die Menschen es hinkriegen. Dafür wollte ich ihre Vorlieben berücksichtigen, sie sollten nicht auf alles verzichten müssen, wollte ihnen das Gefühl geben, dass es einen guten Weg gibt … Ob es mir gelungen ist, kann ich nur hoffen. Aber diese Diätberatungen sind mir teilweise noch heute im Gedächtnis – sie waren trotz aller Schwere in besonderer Weise leicht.
  3. Damals wie heute ist mir wichtig, diesen einen Punkt zu erwischen, um den sich alles dreht. Nicht einer Methode, einer Verordnung treu zu sein, sondern dem Menschen. Heute ist etwas Essenzielles hinzu gekommen – neben all den wertvollen Zusatzausbildungen – eine große Portion Lebenserfahrung.
    Weil ich schon lange lebe, an Hindernissen nicht zerbrochen bin, Risiken eingegangen bin, die auch hätten schief gehen können, bereit war Tabus zu brechen, mein Leben gelebt habe und unerschrocken das Pensionsalter überschreite und gar nicht daran denke, aufzuhören zu arbeiten... weil es einfach soviel mehr Freude macht und ein Mehr an Leben bedeutet:

 

Es kann nur besser werden!

Ihre

Von Viktoria Hammon

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