Burnout … was wirklich hilft

Ein Burnout schleicht sich scheinbar unbemerkt ins Leben … und er nutzt seine Chance immer dann, wenn jemand körperlich-seelisch-geistig aus der Balance geraten ist. Wenn irgendwann die Fäden für ein selbstbestimmtes Leben aus der Hand gegeben wurden. Immer dann, wenn der Kontakt zu den Grundbedürfnissen ist abgerissen ist.

Kennen Sie Ihre Grundbedürfnisse?

Auf der körperlichen Ebene scheint es einfach – Bewegen, Essen, Trinken, Schlafen. Auf der seelischen Ebene sind es zwischenmenschliche Bedürfnisse wie Liebe, Fürsorge, Anerken­nung. Auf der geistigene Ebene sind es Spiritualität, meditative Versenkung, Nachdenken.

Diese Bedürfnisse sind immer da und brauchen Ihre volle Aufmerksamkeit. Wenn z.B. ein nachdenklich gestimmter Mensch keine Zeit mehr zum Nachdenken hat, gerät er in innere Nöte und negativen Stress. Werden in einer Liebesbezie­hung der fürsorgliche Umgang miteinander vernachlässigt, gerät die Liebe aus dem Gleichgewicht und emotionaler Stress blockiert die Harmonie. Die körperliche Ebene ist am leichtesten veränderbar.

Burnout ist ein Zustand …

der Verrnachlässigung der persönlichen Interessen und Bedürfnisse. Die Ursachen können unterschiedlich sein: übertriebene Hilfsbereitschaft, mangelndes Selbstwertgefühl, Autoritätsgläubigkeit oder Vernachlässigung.

Burnout ist der maximale Alarmzustand

Wo ist die Notbremse, um den Zustand zu beenden? Wo der seelische Parkplatz für eine Pause, um Kraft zu tanken? Wo sind die Verbündeten, die es gut mit einem meinem? Welche Ge­fühle sind so abgeblockt, dass es nur noch ums Funktionieren geht? Auch ein Allergiker funktioniert auf Knopfdruck – erste Pollen, rote Augen und niesen. (Ja, ich weiß, sie können nichts dafür).

[BBSocial] „Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran, als eine Pause.“
Elisabeth Barnett Browning [/BBSocial]

Loslassen negativer Erfahrung ist die Grundvoraussetzung für Heilung

Und schon stecken wir in einem Dilemma – je länger man lebt, desto größer wird der Erfahrungs­speicher. Auch der negative, denn der kann zu einer drückenden Last werden, wie der Volksmund weiß: „Jeder hat sein Päckchen zu tragen.“ Und dieses Päckchen wird den meisten erstmals in der Lebensmitte bewusst.

Jetzt werden die Weichen für die zweite Lebenshälfte gestellt.

Burnout – Zeit zum Aufräumen!

In Ihrem Gedankengebäude hat sich bis zur Lebensmitte viel Gerümpel angesammelt: alle möglichen Gedanken und Glaubenssätze wurden gehortet, aufgehoben, unsortiert abgelegt oder niemals verwendet. Da ist auch Wertvolles und Kostbares dabei, das Ihnen das Leben erleichtern könnte. Und hier, zwischen all dem Gedankengerümpel sind auch Ihre echten Bedürfnisse versteckt. Schauen Sie mal nach …

  • hier finden Sie Ihre Träume und Wünsche, hier finden Sie Ihre Ziele und Sehnsüchte wieder … zerfleddert und vergessen …

Die Gedanken ausmisten – der erste Schritt

  • Meine Idee für Sie: Machen Sie sich eine „Meckerliste“ und schreiben Sie alles auf, was Ihnen nicht passt … zuerst bei sich selber, dann an den anderen, an Ihrem Leben, an Ihrem Zustand, an Ihrem Beruf. Seien Sie schonungslos und frech. Niemand wird das Lesen, aber Sie macht das frei. Seien Sie skrupelos und fordernd, seien Sie einfach das, was Sie nie sein wollten – ein „Scheusal“. Das kann eine Zeit dauern … bis zu 3 Wochen.
  • Und dann gehen Sie irgendwo hin, wo Sie allein sind, die Meckerliste und ein Päckchen Streichhölzer in der Tasche und machen daraus ein Feuer. Lassen Sie alles, wirklich alles, zu Asche werden und atmen Sie dann tief durch. Sie persönlich macht das frei und die Erde wird gedüngt. 🙂

Glauben Sie mir, das Frühjahr ist eine sehr gute  Zeit dafür.

… damit dein Leben wieder dir gehört!

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